Klimanotstand: Wir brauchen einen Fahrplan!

Der Konstanzer Gemeinderat hat den Klimanotstand ausgerufen und damit das 1,5° Ziel als eine „Aufgabe höchster Priorität“ eingestuft. Das bedeutet: Konstanz muss bis 2030 CO2-neutral sein.

Bisher gibt es keinen konkreten Fahrplan, wie dieses Ziel erreicht werden soll – weder für die Stadtverwaltung, die städtischen Betriebe und öffentlichen Einrichtungen, noch für Wirtschaft, Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus – und auch nicht für die Bürgerinnen und Bürger in Konstanz.

Darum haben wir auf der Konstanzer Klimakonferenz am 19. Juli 2019 im Konzil Konstanz konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz in Konstanz gesammelt und bewertet. Diese Maßnahmen unterfüttern wir im nächsten Schritt mit Fakten und stellen sie in einem Online-Beteiligungsverfahren zur Diskussion. Das angestrebte Ergebnis: Ein machbarer Lösungsfahrplan für den Klimanotstand.

Die Konstanzer Klimakonferenz ist eine Initiative von Gordon Appel (Stadtwerke Konstanz), Nicole Conrad (Cradle-to-Cradle), Christoph Krüßmann (Caritasverband Konstanz), Astrid Lindmar (Mediatorin), Kristian Peter (SolarLAGO), Felix Pfäfflin (Die Regionauten), Maike Sippel (Nachhaltigkeit an der HTWG Konstanz), Martina Vogl (Das Voglhaus – Café und Kaufhaus), Fridays for Future und der Stadt Konstanz.

Foto Header: Achim Mende, Internationale Bodensee Tourismus GmbH